Entdecke, wie dir ein Schreibretreat hilft, dein Buch effizient zu schreiben. Tipps für den perfekten Schreibflow und kreative Auszeiten. Mit Praxiserfahrungen und Strategien.
Du träumst davon, endlich dein Buch zu schreiben, aber im Alltag fehlt dir die Zeit und Ruhe? Zwischen Job, Familie und den täglichen Verpflichtungen bleibt das Schreibprojekt immer wieder auf der Strecke? Dann habe ich heute eine Strategie für dich, die wirklich funktioniert: das Schreibretreat.
Im Gespräch mit Elena Paschinger, mehrfacher Buchautorin und Reisebloggerin, habe ich spannende Einblicke gewonnen, wie ein Schreibretreat wirklich den entscheidenden Unterschied machen kann. Elena hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht – vom englischsprachigen Sachbuch über E-Books bis hin zu ihrer Kinderbuchreihe „Die Abenteuer von Fina und Liam“. Und eines hat sie dabei immer wieder festgestellt: Die besten Fortschritte macht sie in gezielten Schreibauszeiten. Sie ist eine von vielen Autor:innen, die bereits bei mir ein Schreibretreat absolviert haben.
Du möchtest auch an meinem exklusivem Schreibretreat teilnehmen? Im August gibt es die Gelegenheit dazu.
Inhalt
Was ist ein Schreibretreat und warum funktioniert es?
Ein Schreibretreat ist eine bewusste Auszeit vom Alltag, in der du dich vollständig auf dein Schreibprojekt konzentrierst. Das bedeutet: kein Handy, keine E-Mails, keine Ablenkungen. Nur du und dein Text.
„Ich würde auf alle Fälle raten, in irgendeiner Form, zumindest ein paar Tage im Jahr, besser vielleicht sogar eine Woche, ein Schreibretreat zu machen“, erzählt Elena. „Aber ich sage mal so drei bis fünf Tage bringen einen schon wirklich weiter.“
Der Unterschied zwischen Alltag und Schreibretreat
Im normalen Alltag schreiben wir oft in kleinen Häppchen. Ein Absatz hier, eine halbe Stunde dort. Das Problem? Der Schreibflow braucht Zeit, um sich zu entwickeln. Bei einem Schreibretreat ist das anders:
- Tiefenkonzentration: Du kannst in mehrstündige Schreibsessions eintauchen, ohne unterbrochen zu werden
- Mentale Freiheit: Du musst nicht auf die Bedürfnisse anderer achten oder an den nächsten Termin denken
- Kontinuität: Dein Gedankenfluss reißt nicht ab, die Handlung und Charaktere bleiben präsent im Kopf
- Kreative Entfaltung: In der Ruhe entstehen oft die besten Ideen
Wie ich ein Schreibretreat organisiere
Aus meiner Erfahrung als Schreibberaterin und durch die vielen Autoren und Autorinnen, die ich begleite, habe ich eine bewährte Struktur entwickelt. Hier zeige ich dir, wie du dein eigenes Schreibretreat planst.
Die optimale Dauer
Elena hat für ihr erstes Kinderbuch ein Schreibretreat bei mir gebucht – damals noch während der Corona-Zeit. „Das war ganz bezaubernd in Kärnten“, erinnert sie sich. „Man braucht einfach eine gewisse Zeit, um reinzukommen und um wirklich den großen Textkörper zu schreiben.“
Meine Empfehlung:
- Minimum: 3 Tage für den Hauptteil deines Buches
- Ideal: 5-7 Tage für umfangreichere Projekte
- Alternative: Mehrere verlängerte Wochenenden über einen Zeitraum verteilt
Der richtige Ort
Du musst nicht zwingend weit weg fahren. Wichtig ist, dass du dich aus deinem Alltag ausklingst. Elena hat ihr zweites Buch bei ihren Eltern geschrieben – auch das hat funktioniert, weil sie sich dort gut zurückziehen konnte.
Optionen für dein Schreibretreat:
- Professionelle Schreibretreats: Mit Anleitung und Struktur (wie ich sie anbiete)
- Ferienwohnung oder Airbnb: In ruhiger Umgebung, idealerweise in der Natur
- Bei Freunden oder Familie: Wenn du dort ungestört arbeiten kannst
- Klosteraufenthalt: Für absolute Ruhe und Konzentration (ich habe im Kloster Wernberg ein Buch geschrieben)
- Schreibhotel: Speziell auf Autoren ausgerichtet
Die Vorbereitung ist entscheidend
Damit dein Schreibretreat erfolgreich wird, solltest du vorbereitet sein:
- Klarheit über dein Projekt: Was genau willst du schreiben? Welche Kapitel? Welcher Teil deines Buches?
- Material bereithalten: Notizen, Recherchen, Konzept – alles, was du brauchst
- Realistische Ziele setzen: Nicht das ganze Buch, sondern konkrete Teile planen
- Technische Ausstattung: Laptop, Ladekabel, eventuell Notizbücher, alles Notwendige
- Grenzen kommunizieren: Familie und Freunde wissen Bescheid, dass du nicht erreichbar bist
Was tun, wenn die Schreibblockade zuschlägt?
„Was mache ich dann, wenn mir nichts einfällt oder wenn ich nicht weiterkomme?“ – diese Frage höre ich oft. Elena hat darauf eine ehrliche Antwort: Sie hatte auch solche Momente.
Bewährte Strategien gegen Schreibblockaden
Weiterschreiben, auch wenn es nicht perfekt ist Überarbeiten kannst du später immer noch. Im Schreibretreat geht es darum, den Textkörper zu schaffen. „Überarbeiten kann man danach immer noch. Aber um wirklich jetzt den Text zu schreiben, braucht es diese ungefilterten Stunden“, erklärt Elena.
Perspektivwechsel einbauen Manchmal hilft ein kurzer Spaziergang, ein Blick aus dem Fenster oder eine andere kreative Tätigkeit, um den Kopf freizubekommen.
Inspiration durch Ortswechsel Das ist genau der Grund, warum Schreibretreats an besonderen Orten so wirkungsvoll sind. Die neue Umgebung inspiriert und löst Blockaden.
Schreibübungen und Warm-ups In meinen Schreibretreats starte ich immer mit leichten Schreibübungen. Das löst Verkrampfungen und bringt den Schreibfluss in Gang.
Der kreative Prozess: Vom ersten Gedanken zum fertigen Buch
Elena beschreibt ihren kreativen Prozess sehr anschaulich. Die Idee für ihr erstes Kinderbuch kam ihr in der Einschlafbegleitung ihres Sohnes. „Das ist eine sehr kreative Phase“, sagt sie. „Man liegt sehr ruhig, aber man ist ja selber noch nicht so müde, dass man einschläft.“
Die verschiedenen Phasen eines Buchprojekts
Phase 1: Inspiration und Idee sammeln Manchmal ist es sinnvoll, erst einmal ein Retreat zur Inspiration zu machen, ohne direkt zu schreiben. Du kannst wegfahren, um darüber klar zu werden, was du überhaupt schreiben willst.
Phase 2: Der erste Entwurf Das ist die Phase für dein Schreibretreat. Hier schreibst du den Hauptteil, den Textkörper, die erste Version deines Buches.
Phase 3: Überarbeitung Diese Phase kannst du dann wieder im Alltag machen, in kleineren Einheiten. Du feilst an Formulierungen, korrigierst, verbesserst.
Phase 4: Feedback und Feinschliff Jetzt holst du dir professionelle Unterstützung – Lektorat, Feedback von Testlesern, eventuell ein Buchcoaching.
Schreibretreat vs. Alltag: Was ist der Unterschied?
In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder, dass Menschen unterschätzen, wie wertvoll konzentrierte Schreibzeit ist. Ein Vergleich:
Im Alltag:
- Schreiben in Lücken und Pausen
- Ständige Unterbrechungen
- Jedes Mal neu reinkommen müssen
- Hohe Ablenkung durch Smartphone, E-Mails, Familie
- Gefühl von Stress und Zeitdruck
Im Schreibretreat:
- Mehrstündige, zusammenhängende Schreibblöcke
- Keine Unterbrechungen
- Tiefer Flow-Zustand möglich
- Vollständige Konzentration auf das Projekt
- Entspannte, kreative Atmosphäre
„Man braucht wirklich dieses nicht auf die Bedürfnisse anderer achten müssen, diesen Flow, der kann ja nur entstehen, wenn man weiß, man muss jetzt nirgendwo anders sein.“
Warum ein Schreibretreat gerade mit Kindern so wichtig ist
Besonders spannend fand ich Elenas Erfahrung als Mama. Ihr erstes Kinderbuch hat sie während ihrer zweiten Schwangerschaft geschrieben, das zweite mit zwei kleinen Kindern.
„Im Alltag mit Kleinkind oder dann halt mit zwei Baby und Kleinkind, das ist dann eigentlich nicht wirklich möglich“, gibt sie offen zu. Deshalb hat sie sich bewusst Auszeiten genommen – einmal bei mir im professionellen Schreibretreat, beim zweiten Buch bei ihren Eltern.
Das zeigt: Es geht nicht darum, perfekte Bedingungen zu haben. Es geht darum, sich bewusst die Zeit zu nehmen und Prioritäten zu setzen.
Schreibretreats mit professioneller Begleitung
Elena hat sich damals bewusst für ein begleitetes Schreibretreat entschieden. Der Vorteil: Du bekommst nicht nur die Auszeit, sondern auch:
- Struktur und Anleitung: Ich helfe dir, deinen Schreibprozess zu optimieren
- Feedback in Echtzeit: Bei Fragen oder Unsicherheiten bin ich da
- Motivation und Bestärkung: Gerade in schwierigen Phasen wichtig
- Technik und Methodik: Du lernst Schreibtechniken, die du immer anwenden kannst
- Gemeinschaft: Bei Gruppenretreats inspirieren sich Teilnehmende gegenseitig
„Also mal vom Allgemeinen dann halt immer spezieller werdend“, beschreibt Elena den Prozess. „Bei mir war es halt schon da, weil ich halt sehr gerne kommuniziere. Aber es kann auch helfen zu sehen, was steckt in einem, was kann man besonders gut ausdrücken, was fällt mir leicht zu schreiben.“
Der Weg zum eigenen Buch: Mehr als nur Schreiben
Ein Buchprojekt ist mehr als nur das Schreiben. Elena betont: „Manche Aspekte sind auch ein bisschen zum Verzweifeln oder wieder sehr administrativer Natur. Da kann man sich dann aber Hilfe und Unterstützung holen.“
Was gehört noch dazu?
- Konzeption und Struktur: Wie ist dein Buch aufgebaut?
- Recherche: Welche Informationen brauchst du?
- Schreiben: Der kreative Hauptteil
- Überarbeitung und Lektorat: Qualitätssicherung
- Layout und Design: Buchgestaltung (bei Kinderbüchern besonders wichtig)
- Veröffentlichung: Eigenverlag oder Verlag?
- Marketing: Wie erreichst du deine Leser?
Ein Schreibretreat konzentriert sich auf den kreativen Kern: das Schreiben selbst. Aber es gibt dir auch die Klarheit für alle anderen Schritte.
Von Blogbeiträgen zu Büchern: Der Unterschied
Elena bloggt seit fast 14 Jahren und hat parallel dazu mehrere Bücher geschrieben. Ihre Beobachtung: „Blogberichte sind immer ein kürzeres Format, das man an wenigen Tagen oder Stunden abschließen kann. Und die Buchprojekte sind dann immer so ein schönes, längeres, kreatives Projekt.“
Der Unterschied in der Herangehensweise:
- Blogbeiträge: Schnelle Umsetzung, regelmäßige Veröffentlichung, kürzerer Atem
- Bücher: Längerer Zeitraum, intensiverer Prozess, aber auch tiefere Befriedigung
„Wenn es dann da ist, ist das Erlebnis umso ertragreicher, weil es eben mehr Zeit und Aufwand oder einfach Energie braucht“, fasst Elena zusammen.
Langfristige Erfolge: Warum sich Bücher lohnen
Was ich besonders inspirierend finde: Elenas erstes Buch ist vor zehn Jahren erschienen und verkauft sich noch immer. Sie hat kaum noch Druckexemplare und muss nachbestellen, das E-Book läuft kontinuierlich.
Das zeigt: Ein Buch ist eine langfristige Investition. Es wirkt über Jahre, manchmal Jahrzehnte. Es öffnet Türen – Elena unterrichtet an der FH Joanneum und wird als Expertin wahrgenommen, auch weil sie Autorin ist.
Schreiben als Genuss und persönliche Entwicklung
Was bei Elena ganz deutlich wird: Schreiben ist für sie Genuss, Auszeit, ein persönliches Kreativprojekt. „Das sind alles Dinge, die zum Beispiel KI uns nicht so schnell abnehmen wird können“, sagt sie. „Das hat ja sehr viel mit einem selbst und mit Persönlichkeitsentwicklung zu tun.“
Ein Schreibretreat ist nicht nur eine Strategie, um produktiver zu sein. Es ist eine Reise zu dir selbst. Du entdeckst deine Stimme, deine Kreativität, deine Geschichte.
3 Tipps für dein Schreibretreat
Aus meiner Erfahrung als Schreibcoach und basierend auf Elenas Erkenntnissen:
1. Mach ein Lebensereignis daraus Behandle dein Schreibretreat nicht als normale Arbeit, sondern als besondere Zeit. Plane es bewusst, freue dich darauf, zelebriere es.
2. Gönn dir die Auszeit ohne schlechtes Gewissen Viele Autoren und Autorinnen, besonders Mütter, haben ein schlechtes Gewissen, wenn sie sich zurückziehen. Aber: Diese Zeit ist eine Investition. In dich, in dein Projekt, in deine Entwicklung.
3. Nutze verschiedene Formate Probiere aus, was für dich funktioniert. Vielleicht ist es ein professionelles Schreibretreat, vielleicht ein Wochenende in einer Berghütte, vielleicht eine Woche bei Freunden. Wichtig ist, dass du es tust.
So geht es nach dem Schreibretreat weiter
Du kommst zurück mit einem Manuskript, dem Grundgerüst deines Buches. Jetzt beginnt die nächste Phase:
- Lass den Text ruhen: Einige Tage oder Wochen Abstand helfen, mit frischem Blick zu überarbeiten
- Überarbeite in Etappen: Im Alltag kannst du nun Kapitel für Kapitel durchgehen
- Hol dir Feedback: Testleser, Lektorat, professionelles Buchcoaching
- Bleib dran: Der Schwung aus dem Retreat hilft dir, auch im Alltag weiterzumachen
Fazit: Dein Buch wartet auf dich
Ein Schreibretreat ist eine der effektivsten Strategien, um dein Buchprojekt wirklich umzusetzen. Ich erlebe es immer wieder: Menschen, die seit Jahren von ihrem Buch träumen, schaffen es in wenigen Tagen, den entscheidenden Durchbruch zu erzielen.
Die wichtigste Erkenntnis? Du brauchst keine perfekten Bedingungen. Du brauchst die Entscheidung, dir diese Zeit zu nehmen. Wie Elena so schön sagt: „Der Weg ist da schon das Ziel, weil das sind schon sehr viele Aspekte drinnen, und manche sind auch ein bisschen zum Verzweifeln, aber andere sind halt mehr so der kreativen Natur.“
Schreiben ist ein Prozess der Persönlichkeitsentwicklung. Es geht nicht nur um das fertige Buch, sondern um die Reise dorthin. Und ein Schreibretreat gibt dir den Raum, diese Reise bewusst zu erleben.
Wenn du jetzt denkst: „Ja, das will ich auch!“ – dann zögere nicht. Schau dir meine aktuellen Schreibretreat-Termine an oder melde dich bei mir für ein individuelles Angebot. Dein Buch wartet auf dich. Es ist Zeit, es zu schreiben.
FAQ: Die häufigsten Fragen zum Schreibretreat
Wie lange sollte ein Schreibretreat dauern?
Die ideale Dauer liegt zwischen 3 und 7 Tagen. In 3-5 Tagen kannst du den Hauptteil eines Buches schreiben, besonders wenn du gut vorbereitet bist. Für umfangreichere Projekte oder wenn du auch Konzeption und Planung integrieren möchtest, sind 7 Tage optimal. Wichtiger als die Länge ist die Qualität der Schreibzeit, völlig ungestört und konzentriert.
Brauche ich Vorerfahrung im Schreiben für ein Schreibretreat?
Nein, du brauchst keine Vorerfahrung. Ein Schreibretreat ist für jeden geeignet, der ein Buchprojekt umsetzen möchte. Gerade Schreibanfänger profitieren besonders von der professionellen Begleitung, da sie Schreibtechniken lernen und direktes Feedback bekommen. Auch erfahrene Autoren nutzen Schreibretreats, um neue Projekte zu starten oder festgefahrene Manuskripte voranzubringen.
Was kostet ein professionelles Schreibretreat?
Die Kosten variieren je nach Format, Dauer und Begleitung. Professionelle Schreibretreats mit Coaching liegen meist zwischen 800 und 2.500 Euro für 3-5 Tage, inklusive Unterkunft, Verpflegung und intensiver Betreuung. Die Investition lohnt sich, wenn du bedenkst, dass du in dieser Zeit mehr schaffst als in Monaten nebenbei. Alternativ kannst du auch ein selbst organisiertes Schreibretreat machen – dann zahlst du nur Unterkunft und Verpflegung.
Kann ich ein Schreibretreat auch alleine zu Hause machen?
Theoretisch ja, praktisch ist es deutlich schwieriger. Die Hauptherausforderung: die Ablenkungen des Alltags sind präsent. Familie, Haushalt, Termine – all das ruft nach deiner Aufmerksamkeit. Wenn du es zu Hause versuchen möchtest, brauchst du klare Grenzen: alle wissen Bescheid, dass du nicht erreichbar bist, Handy und Internet sind aus, Haustür bleibt zu. Ein Ortswechsel ist aber fast immer effektiver.
Was passiert, wenn ich eine Schreibblockade bekomme?
Schreibblockaden sind normal und kein Grund zur Sorge. In einem begleiteten Schreibretreat helfe ich dir mit verschiedenen Techniken: Schreibübungen, Perspektivwechsel, kreative Impulse oder einfach ein Gespräch über dein Projekt. Wichtig ist: Weiterschreiben, auch wenn es nicht perfekt ist. Überarbeiten kannst du später. Der Druck im Schreibretreat ist übrigens oft geringer als zu Hause, weil du weißt, dass du Zeit hast und nicht unterbrochen wirst.
Welche Unterlagen sollte ich zum Schreibretreat mitbringen?
Bring alles mit, was du für dein Projekt brauchst: dein Konzept oder Exposé, Notizen und Recherchematerial, Charakterbeschreibungen (bei Romanen), dein Laptop mit allen wichtigen Dateien, Ladekabel und Notizbuch für spontane Ideen. Bei einem professionellen Schreibretreat besprechen wir vorher, was du konkret brauchst. Wichtig: Bereite dich vor, damit du die Schreibzeit optimal nutzen kannst.
Eignet sich ein Schreibretreat für alle Buchgenres?
Ja, absolut! Egal ob du einen Roman, ein Sachbuch, eine Biografie, ein Kinderbuch, einen Ratgeber oder ein Fachbuch schreiben möchtest – ein Schreibretreat funktioniert für alle Genres. Die Grundprinzipien sind gleich: konzentrierte, ungestörte Schreibzeit in inspirierender Umgebung. Die konkreten Methoden und Herangehensweisen passe ich natürlich an dein Genre an.
Wie bereite ich mich auf ein Schreibretreat vor?
Eine gute Vorbereitung ist entscheidend für den Erfolg. Idealerweise hast du vorher: ein klares Buchkonzept oder zumindest eine Idee, realistische Ziele für die Schreibtage (z.B. „Kapitel 1-5 schreiben“), alle Recherchen abgeschlossen, Material und Notizen zusammengestellt. Außerdem solltest du Familie, Freunde und Arbeitskollegen informieren, dass du nicht erreichbar bist. Mental ist es hilfreich, dich auf die Auszeit zu freuen und dir die Erlaubnis zu geben, dich voll auf dein Projekt zu konzentrieren.
Kann ich auch mit anderen zusammen an meinem Buch schreiben?
In Gruppen-Schreibretreats arbeitest du an deinem eigenen Projekt, aber in Gesellschaft anderer Schreibender. Das hat viele Vorteile: gegenseitige Motivation, Austausch in Pausen, unterschiedliche Perspektiven beim Feedback. Manche Menschen schreiben lieber allein, andere blühen in der Gruppe auf. In meinen Schreibretreats gibt es beides: intensive Einzelschreibphasen und gemeinsame Reflexionsrunden.
Was ist der Unterschied zwischen einem Schreibretreat und einem Schreibworkshop?
Ein Schreibworkshop konzentriert sich auf das Lernen von Schreibtechniken und -methoden. Du übst verschiedene Stilmittel, bekommst Input zu Erzähltechniken und machst Schreibübungen. Ein Schreibretreat hat ein anderes Ziel: Du sollst an deinem konkreten Buchprojekt arbeiten und möglichst viel Text produzieren. Natürlich lernst du auch in einem Schreibretreat Techniken, aber der Fokus liegt auf der Umsetzung deines eigenen Projekts.
Wie viele Seiten kann ich in einem Schreibretreat schaffen?
Das ist sehr individuell und hängt von vielen Faktoren ab: deiner Vorerfahrung, deinem Genre, deiner Vorbereitung und deiner Schreibgeschwindigkeit. Als grobe Orientierung: In 3-5 Tagen sind 50-100 Seiten realistisch, manchmal auch mehr. Wichtiger als die Seitenzahl ist aber die Qualität der Schreibzeit und dass du in den Flow kommst. Manche schreiben 80 Seiten, die fast fertig sind, andere 40 Seiten, die noch viel Überarbeitung brauchen. Beides ist wertvoll.
Lohnt sich ein Schreibretreat auch für E-Books oder Blogs?
Auf jeden Fall! Auch E-Books und längere Blogartikel-Serien profitieren von konzentrierter Schreibzeit. Elena bloggt seit 14 Jahren und nutzt Schreibretreats für ihre Buchprojekte. Sie unterscheidet: Einzelne Blogbeiträge kann sie im Alltag schreiben, für Bücher (auch E-Books) nimmt sie sich die Auszeit. Wenn du eine Blog-Serie oder ein umfangreiches E-Book planst, ist ein Schreibretreat eine exzellente Strategie.
Was mache ich nach dem Schreibretreat mit meinem Manuskript?
Nach dem Schreibretreat beginnt die Überarbeitungsphase. Lass deinen Text erst einmal ein paar Tage oder Wochen ruhen, dann lies ihn mit frischem Blick. Überarbeite Kapitel für Kapitel, feile an Formulierungen, korrigiere Logikfehler. Hol dir dann Feedback von Testlesern und professionellem Lektorat. Parallel kannst du schon an Design und Veröffentlichungsstrategie arbeiten. In meinem Buchcoaching begleite ich dich auch in dieser Phase.
Über die Autorin:
Ich bin Anita Arneitz und habe bereits selbst über 30 Bücher geschrieben. Im Eigenverlag. Self-Publishing. Mit Amazon KDP. Mit renommierten Verlagen. Seit vielen Jahren begleite ich Autoren und Autorinnen auf ihrem Weg zum eigenen Buch. Meine Schreibretreats bieten dir den geschützten Raum, die professionelle Anleitung und die Inspiration, die du brauchst, um dein Buchprojekt endlich umzusetzen. Ich freue mich darauf, auch dich auf deiner Schreibreise zu begleiten.
Möchtest du mehr über meine Schreibretreats erfahren? Schau dir die aktuellen Termine an oder kontaktiere mich für ein individuelles Angebot. Dein Buch wartet auf dich!
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Foto: Petra Nestelbacher