Kraft aus der Natur: Wie Wald und Garten neue Energie schenken

Ein motivierender Impuls für Erschöpfte. Mit praktischen Tipps und Achtsamkeitsübungen direkt von meinem Kräuterhof.

Was bedeutet Erschöpfung für mich?

Jeder Mensch kennt Momente der Müdigkeit, Phasen, in denen die Energie fehlt, um das umzusetzen, was unser Herz eigentlich beflügeln würde. Für mich bedeutet Erschöpfung genau das: Nicht mehr die Kraft zu haben für die Dinge, die ich eigentlich liebe und die mein Leben lebenswert machen. Doch ich glaube auch ganz fest daran: Wir alle können viel dazu beitragen, diese Erschöpfung zu lindern und neue Kraftquellen zu entdecken und dafür ist die Natur für mich ein unerschöpflicher Schatz.

Genau darüber sprach ich auch mit Nicole bei ihrem Erschöpfungskongress.

Wer bin ich und was kann ich gegen Erschöpfung anbieten?

Ich bin am schönen Wörthersee in Österreich aufgewachsen, lebe und arbeite hier auf dem Kräuterhof meiner Familie, den wir seit über 150 Jahren bewirtschaften. Das Herz meines Tuns schlägt dabei sowohl für die Wildkräuter und ihren unschätzbaren Wert, als auch für das kreative Schreiben und den bewussten Aufenthalt in der Natur. Ich biete verschiedenste Workshops an, von klassischen Kräuterwanderungen bis zu Schreibsessions unter den Baumwipfeln. Mein persönliches Herzensprojekt: Menschen dabei zu begleiten, im und mit dem Wald neue Lebensenergie zu tanken und Erschöpfung zu überwinden. Gerade entsteht bei uns am Hof mit dem Forest Therapy Trail ein österreichweites Pilotprojekt für gesundheitsfördernde Naturerlebnisse.

Was kann der Wald für uns tun?

Dass Zeit im Wald heilsam ist, belegen mittlerweile unzählige Studien:

  • Der Cortisolspiegel sinkt
  • Das Stresslevel reduziert sich
  • Das Immunsystem wird gestärkt
  • Blutdruck und Herzschlag harmonisieren sich

Doch für mich ist der Wald viel mehr als ein Laboratorium chemischer Reaktionen. Es ist ein Raum, in dem ich (und du auch!) wieder zurück zur eigenen Kraft finden kann. Es geht um Verbindung, nicht nur zur Natur, sondern auch zu meinen eigenen Bedürfnissen, Gefühlen und Grenzen.

Waldtherapie, wie ich sie lebe und anbiete, bedeutet nicht, sportliche Höchstleistungen zu vollbringen. Im Gegenteil: Es geht darum, jede Erwartung abzulegen, einfach nur zu SEIN und den Moment im Wald zuzulassen. Diese scheinbar „nutzlose“ Zeit ist ungeheuer wertvoll, denn sie gibt deinem Innersten Raum zum Atmen.

Mein E-Book für dich

„Zurück in deine Kraft: Wie Wald & Wildkräuter dir helfen, Balance, Ruhe und Vitalität im Alltag zu finden“ ist mein E-Book für dich mit über 80 Seiten. Du erfährst darin was Naturverbundenheit bedeutet, wie der Wald wirkt, die Wildkräuter als Brücke zur Natur dienen und lernst die wichtigsten Wald- und Wiesenkräuter kennen mit 3 einfachen Teerezepten zum Selbermachen + Mini-Rituale, die nur 5 Minuten dauern.

 

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80 Seiten • Rezepte und Tipps • Waldtee selber machen

Wie funktioniert achtsame Zeit im Wald konkret?

Vielleicht stellst du dir vor, Waldausflüge bedeuten, möglichst viele Kilometer zurückzulegen oder beim Wandern „etwas zu leisten“. Doch meine Erfahrung und die Beobachtungen meiner Vorfahren zeigen genau das Gegenteil: Achtsamkeit und Stille sind der Schlüssel. Früher haben meine Großeltern einfach auf einer Bank im Wald gesessen und geschaut. Sie haben nichts „gemacht“ und gerade darin lag die Kraft.

Wenn du es ausprobierst, dann geh ohne Plan in den Wald. Setz dich auf einen Baumstamm oder eine Bank. Lass die Umgebung auf dich wirken. Höre, was du hörst. Rieche, was die Luft dir schenkt. Spüre den Boden unter deinen Füßen. Mach das regelmäßig. Es braucht keine Meditationserfahrung, keine perfekten Voraussetzungen, nur die Bereitschaft, dich auf dich selbst und den Moment einzulassen.

Was, wenn ich mich im Wald unwohl fühle oder mit meinen Gefühlen konfrontiert werde?

Nicht jeder fühlt sich sofort wohl dabei, „nichts zu tun“. Es gibt Menschen, für die Stille schmerzhaft ist, die große Angst davor haben, sich ihren eigenen Gedanken und Gefühlen zu stellen. Ich kann dir versichern: Das ist vollkommen in Ordnung. Du musst niemandem, am aller wenigsten dir selbst, etwas beweisen.

Es dürfen Tränen fließen oder Gefühle hochkommen. Lass sie zu, der Wald urteilt nicht. Es geht auch nicht darum, Traumata aufzuarbeiten oder „etwas leisten zu müssen“. Sei einfach da, im Jetzt, das ist Erholung pur für dein System.

Wie kann ich meinen „Kopf“ zur Ruhe bringen? Praktische Übungen

Klingeln deine Gedanken trotzdem wie ein wildes Karussell, wenn du dich einfach hinsetzt? Das ist ganz normal. Es dauert meist etwas, bis die hektische Alltagsenergie „abbröckelt“. Hier einige Methoden, die sich bewährt haben:

1. Kreatives Schreiben und Freewriting

Nimm dir ein Notizbuch und kritzle, skizziere, schreibe – völlig wertfrei! Nicht das „schöne“ Ergebnis zählt, sondern der Prozess. Schreib alles auf, was dir in den Kopf kommt. Schon nach wenigen Minuten fühlst du dich leichter.

2. Achtsames Wahrnehmen

Konzentriere dich mit allen Sinnen auf deine Umgebung:

  • Sieh: Welche Farben, Formen, Bewegungen nimmst du wahr?
  • Hör: Welche Vögel zwitschern, wo raschelt es?
  • Riech: Wie duftet der Waldboden, das Moos, die Blätter?
  • Spür: Wie fühlt sich die Rinde, das Moos, ein Stein an?
    Das lenkt deinen Fokus weg vom Grübeln hin ins Hier und Jetzt.

3. Anker setzen

Stell dir vor, du betrittst einen neuen Raum, den Raum der Erholung. Vielleicht schaffst du ein kleines Ritual: Zieh vor dem „Eintauchen“ eine imaginäre Grenze zum Alltag, atme einmal bewusst durch und begrüße den Ort, an dem du jetzt bist.

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Kann regelmäßige Waldzeit wirklich mein Wohlbefinden steigern?

Definitiv! Das Entscheidende ist nicht, wie lange oder spektakulär dein Ausflug ist, sondern wie regelmäßig du dir diese Naturzeit schenkst. Es genügt bereits, zwei- oder dreimal pro Woche 10–30 Minuten an einen Lieblingsplatz zu gehen – im Wald, Park oder sogar Garten. Such dir einen Ort, den du leicht erreichst und der sich für dich gut anfühlt.

Lass das Handy zu Hause oder schalte es aus. Genieße die Zeit nur für dich. Schon kleine Veränderungen eröffnen dir eine neue Welt der Wahrnehmung und bringen ungeahnte Kraft. Probier es einfach aus!

Was, wenn ich keinen Zugang zum „Wald“ habe? Reicht auch ein Garten?

Unbedingt! Auch Gartenarbeit oder der Aufenthalt im eigenen oder fremden Grün ist heilsam. Wichtig dabei: Gehe auch hier weg vom Leistungsdenken. Es muss nicht jeder Garten perfekt gepflegt, jeder Grashalm gleich lang sein. Lass die Wildheit zu, sie ist Lebensraum für Blumen, Schmetterlinge und Bienen und gibt auch dir das Gefühl, wirklich MIT der Natur zu leben, nicht nur neben ihr.

Nimm dir bewusst Zeit für Muße: Setze dich mit einer Tasse Tee in den Garten, beobachte das Summen der Insekten, das Wachsen des Löwenzahns. Das verbindet dich erdend mit dem Kreislauf der Natur.

Wie kann ich die Verbindung zur Natur im Alltag erhalten?

Es gibt viele kleine Rituale, um das „Waldgefühl“ auch zuhause bei dir zu verankern:

  • Der Natur-Anker: Nimm dir vom nächsten Waldspaziergang einen Stein, eine Flechte, einen Ast oder ein Moos mit. Lege ihn an einen Ort in deiner Wohnung, an dem du oft vorbeigehst. Immer wenn du ihn siehst oder in die Hand nimmst, erinnere dich an die Ruhe und Kraft deines Naturortes.
  • Die Wildkräuter-Küche: Wenn du im Garten Giersch, Löwenzahn oder Spitzwegerich entdeckst, bereite dir daraus einen Tee oder Salat zu. Genieße, was Mutter Natur für dich bereit hält.
  • Langsames Pflanzenbestimmen: Geh mit einem alten Pflanzenbestimmungsbuch durch den Garten, nicht mit der App. Dieses bewusste, entschleunigte Betrachten hilft ungemein beim Abschalten und beschenkt dich mit neuen Entdeckungen.

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Entschleunigung als Zauberwort

Der größte Schatz, den dir der Wald (oder Garten) schenkt, ist die Entschleunigung. Nur wenn du den Fuß vom Gas nimmst, erkennst du die Schönheit im Detail. Du lernst, das Kleine zu achten, darin das Große zu sehen und entwickelst eine neue Dankbarkeit für die Fülle des Lebens. Das ist Mutmacher, Kraftquelle und Bedürfnisanker zugleich!

Mein persönlicher Tipp an dich

Such dir in der Natur einen Platz, den du leicht erreichen kannst – im Park, Garten oder Wald deiner Nachbarschaft. Geh regelmäßig hin, setz dich oder stell dich bewusst hin, und lass dich ein auf alles, was du sehen, hören, riechen und spüren kannst. Wiederhole das zwei- oder dreimal pro Woche.

Und: Nimm ein Erinnerungsstück mit in deinen Alltag, um das Gefühl der inneren Ruhe und Verbindung auch zwischen den Auszeiten zu bewahren.

Erlaube dir, „wilde“ Ecken im Garten oder Leben zu haben, genieße die Imperfektion und sei stolz darauf, wenn dein Garten Lebensraum für Wildkräuter und Schmetterlinge bietet – sie sind das größte Geschenk!

Schlusswort: Das Wissen ist in uns

Vergiss nie: Das Wissen um die Heilkraft der Natur, das Leben im Einklang mit dem Rhythmus der Jahreszeiten, ist uralt und in unseren Genen verankert. Ich bin überzeugt: Jeder von uns trägt es ins sich, manchmal nur verschüttet unter dem Lärm und der Geschwindigkeit des Alltags. Die Natur gibt uns die Hand, wann immer wir bereit sind, sie ergreifen.

Gib dir selbst die Erlaubnis, zurückzukehren zu dieser Verbindung. Schritt für Schritt, achtsam und geduldig. Du wirst spüren: Die Energie, die du suchst, ist schon längst in dir. Du musst sie nur wieder zum Leben erwecken. Vielleicht hilft dir auch mein E-Book dabei.

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Fotos: Anita Arneitz aus dem Kräuterlei Wald

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